Weshalb diese Studie?

Die Seniorlabor-Studie geht der Frage nach, ob die zurzeit gängigen Referenzbereiche der bei Seniorinnen und Senioren durchgeführten Laboruntersuchungen allenfalls angepasst werden müssen.
In der Tat basieren die heute in der Labormedizin geltenden Referenzbereiche auf Daten jüngerer Erwachsenen. Es ist deshalb unser Anliegen, Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahren für die Teilnahme an dieser Studie zu motivieren und für eine einmalige Blutentnahme ins labormedizinische zentrum Dr Risch in Liebefeld zu kommen. Unserem Ruf haben in den letzten 12 Monaten bereits 900 Studienteilnehmende Folge geleistet – dafür danken wir allen herzlich!

Was ist der Referenzbereich?

Zur Auswertung des Ergebnisses der Laboruntersuchung muss der Patienten-Wert mit einem Referenzbereich (früher Normalbereich) verglichen werden. Dieser Referenzbereich wird mit einer grösseren Gruppe gesunder Kontrollpersonen (mindestens 20) berechnet; ein bestimmter Laborwert von 95% aller gesunden Menschen kommt in diesen Referenzbereich zu liegen.

Wie steht es mit Referenzbereichen bei Seniorinnen und Senioren?

Die Seniorlabor-Studie möchte diese Frage beantworten helfen. Es werden aus Blutproben von gesunden Seniorinnen und Senioren die 70 wichtigsten Laboruntersuchungen durchgeführt. So werden altersgerechte Referenzbereiche erhoben, welche möglicherweise von den bestehenden Referenzbereichen abweichen.

Wir sind in der jetzigen Studienphase besonders an der Teilnahme von Seniorinnen und Senioren ab 70 Jahren interessiert, da sie in der Altersverteilung der Studie untervertreten sind.

Downloads

Handout für Ärztinnen und Ärzte (140 KB)

Handout für Probandinnen und Probanden (150 KB)

Studienprotokoll (180 KB)

Ergebnisse der Seniorlaborstudie wie im Weihnachtsbrief 2011 an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwähnt - deutschsprachige Texte in Vorbereitung.
Viel Vergnügen beim durchblättern!
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